Schröpfen

Schröpfen ist ein altes bewährtes Ausleitverfahren der traditionellen europäischen Naturheilkunde. Neben dem trockenen oder unblutigen Schröpfen, das in meiner Praxis zur Anwendung kommt, hat auch das blutige Schröpfen seine Tradition.

Das Aufsetzen von Schröpfgläsern auf bestimmte Hautzonen verursacht ein Vakuum, das eine Saugwirkung auf das darunter liegende Gewebe ausübt. Das führt zu einer gesteigerten Durchblutung, zur Anregung des Lymphflusses und zur Aktivierung des Stoffwechsels. Muskelverspannungen und  -verhärtungen können gelöst werden. Die Fähigkeit des Organismus zur Selbstregulation wird gestärkt.

Beim Schröpfen können zudem reflektorische Verbindungen von Hautzonen zu inneren Organen genutzt werden, um im Sinne einer Reiztherapie auf diese einzuwirken.

Ich wende hauptsächlich die Schröpf-Massage an: Ein Schröpfglas wird auf die eingeölte Haut gesetzt und in langsamen, sich  wiederholenden Bewegungen über die zu behandelnden Körperzonen – meist Rücken und Nacken - gezogen. Diese Behandlung, die als sehr angenehm und entspannend erlebt wird, lasse ich gerne auch in eine klassische Rücken-/Schulter-/Nackenmassage einfliessen.

Eine Schröpf-Massage eignet sich auch zur Straffung des Bindegewebes und zur Behandlung von Cellulite, dies in Verbindung mit weiteren naturheilkundlichen Empfehlungen.